Roter Kern
Nucleus ruber · Red nucleus
Nervensystem
Aussehen
Ein runder, rötlicher Kern im Mittelhirn (roter Kern), durch Eisen gefärbt, vor dem Aquädukt des Mittelhirns gelegen.
Aufgabe
Leitet Signale vom Kleinhirn zum Thalamus und zum Rückenmark weiter und hilft bei Armbewegung und Haltung.
Gesund erhalten
Schäden durch einen kleinen Mittelhirn-Schlaganfall verursachen ein grobes Zittern des gegenüberliegenden Arms, das sich beim Greifen verstärkt (Holmes- oder Ruber-Tremor), manchmal mit hängendem Lid und schwacher Augenbewegung auf der Seite des Schlaganfalls (Benedikt-Syndrom).
Zugehörige Erkrankungen
- Akutes Leberversagen
- ADHS
- Afrikanische Trypanosomiasis (Schlafkrankheit)
- Alkoholentzug und Delirium tremens
- Höhenkrankheit
- Alzheimer-Krankheit
- Amyloidose (AL und ATTR)
- Autismus-Spektrum-Störung
- Bipolare Störung
- Geburtsasphyxie (hypoxisch-ischämische Enzephalopathie)
- Körperdysmorphe Störung
- Botulismus
- Hirnabszess
- Hirnaneurysma
- Hirntumor (Gliom und Meningeom)
- Zerebralparese
- Chiari-Malformation und Syringomyelie
- Windpocken (Varizellen)
- Chronische Schlaflosigkeit (Insomnie)
- Chronischer Nervenschmerz (neuropathischer Schmerz)
- Chronisches Schmerzsyndrom
- Clusterkopfschmerz
- Gehirnerschütterung (leichtes Schädel-Hirn-Trauma)
- Angeborene Schilddrüsenunterfunktion
- Kryptokokken-Meningitis
- Delir
- Lewy-Körperchen-Demenz
- Down-Syndrom (Trisomie 21)
- Ertrinken
- Essstörungen
- Gehirnentzündung (Enzephalitis)
- Epilepsie
- Essenzieller Tremor und Dystonie
- Ohnmacht (Synkope)
- Fieberkrampf
- Fibromyalgie
- Fragiles-X-Syndrom
- Gebrechlichkeit und Stürze im Alter
- Funktionelle (somatische) Belastungsstörung
- Generalisierte Angststörung
- Guillain-Barré-Syndrom
- Hämorrhagischer Schlaganfall (Hirnblutung)
- Hitzeerschöpfung und Hitzschlag
- Hepatische Enzephalopathie
- Chorea Huntington
- Hydrozephalus (Wasserkopf)
- Hypoglykämie (Unterzuckerung)
- Geistige Behinderung (Intelligenzminderung)
- Ischämischer Schlaganfall
- Japanische Enzephalitis
- Bleivergiftung
- Long COVID (postvirales Syndrom)
- Lyme-Borreliose
- Depression (Major Depression)
- ME/CFS (Chronisches Fatigue-Syndrom)
- Masern
- Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch
- Hirnhautentzündung (Meningitis)
- Migräne
- Multiple Sklerose
- Myasthenia gravis
- Narkolepsie
- Neurozystizerkose
- Normaldruckhydrozephalus
- Parkinson-Krankheit
- Periphere Neuropathie (Polyneuropathie)
- Phenylketonurie (PKU)
- Vergiftung und Überdosis
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Wochenbettdepression (postpartale Depression)
- Wochenbettpsychose
- Tollwut
- Restless-Legs-Syndrom (unruhige Beine)
- Dreitagefieber (Roseola)
- Schizophrenie
- Selbstverletzung und suizidale Krise
- Gürtelrose (Herpes zoster)
- Subdurales Hämatom
- Substanzgebrauchsstörung (Sucht)
- Plötzlicher Kindstod (SIDS)
- Spannungskopfschmerz
- Wundstarrkrampf (Tetanus)
- Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP)
- Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
- Tics und Tourette-Syndrom
- Toxoplasmose und CMV
- Transitorische ischämische Attacke (TIA)
- Schädel-Hirn-Trauma (mittelschwer bis schwer)
- Trigeminusneuralgie
- Tuberöse Sklerose
- Vaskuläre Demenz
- Vestibularisschwannom (Akustikusneurinom)
- Mangel an Vitamin B1, C und anderen Vitaminen